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Mon Esaka Dojo Potsdam
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Training

Voraussetzungen

Iaido kann in jedem Alter ausgeführt werden und ist für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet. Für die ersten Trainingseinheiten wird zudem keine Ausrüstung benötigt.

Ablauf

Iaido wird in Kata (Formen) geübt, die einen speziellen Ausschnitt einer realen Schwertkampfsituation darstellen.

Die wesentliche Übung findet allein statt, bestimmte Formen werden auch zu zweit geübt.

Alle Übenden in einer Gruppe üben zusammen, jeder übt jedoch seine eigenen Kata, unabhängig und unberührt von den anderen.

Das Training wird aus Sicherheitsgründen mit nicht geschärften Schwertern und auch nicht mit Dekorationsschwertern ausgeführt.

Bedeutung

Für den Iaido-übenden Samurai war der Weg des Schwertes zum einen eine Schule der Technik, um effektiver kämpfen zu können. Zum Anderen war er auch ein Weg zur eigenen Mitte, eine Möglichkeit, sich vom eigenen Ich zu lösen und Konzentration und Gelassenheit zu üben.

Zen

Die Budo-Künste sind vom Zen durchdrungen, sie gaben dem Samurai die Möglichkeit, zu üben, dem Tod ruhig entgegen zu sehen und trotzdem das Leben zu lieben, denn Leben und Tod gehören zusammen und bedingen sich gegenseitig. Zen verlangt vom Samurai, ganz in taoistischer Tradition, seine Waffen nicht als Mordinstrumente zu benutzen, sondern als Mittel auf dem Weg zum Selbst, zur eigenen Leere.

Um die Loslösung vom Ich zu erreichen, wurde schon immer allein geübt, um Konkurrenz und Vergleich zu vermeiden.

Die wesentliche Übung besteht im immer wiederholenden Üben der korrekten Form, bis sie völlig in Körper und Geist eingeht.

Konzentration

Um die Konzentration der Übenden zu erhöhen, begibt man sich, sobald man das Dojo (Übungsraum) betritt, in eine konzentrierte Atmosphäre. Jeder Teil des Trainings, von der Begrüßung des Schwertes und der Mitübenden sowie des Lehrers oder Meisters bis hin zum Wiederzusammenlegen der Trainingskleidung, soll Übung sein seine Mitte zu finden. Ebenso respektvoll verhält man sich den Mitübenden gegenüber, um deren Konzentration nicht zu stören und deren eigene Entwicklung nicht zu behindern.